Gehen Sie mit Jolly Arts® auf Reisen

Entdecken Sie den echten Norden: Wagrien und meer

Landschaften mit sanften Hügeln und vielen Seen empfinden wir als harmonisch und als schön. In unserem Unterbewusstsein haben wir gespeichert, dass Vielfalt positiv ist. So gibt es Landschaften, die lebendiger als andere sind, und die uns aufwecken. Sie wirken ähnlich wie die schönen Künste. Sie befreien uns von Stress, Spannungen und Sorgen. Unsere Seele sehnt sich instinktiv nach solchen Landschaften. Sie findet darin für sich Essenzen und für unseren Körper Labsal. Entdecken Sie mit Jolly Arts® die wohltuende Wirkung der einstmals slawisch besiedelten Landzunge Wagrien.

Die Menschen der Holsteinischen Schweiz spiegeln mit ihrem vielfältigen Engagement die Vielfalt der Landschaft wider, in der sie leben und arbeiten. In Ruhe vermitteln sie Bewegung, in der Weite schaffen sie Geborgenheit. Sie erinnern in ihrer Wachheit an den pfiffigen Hotelier Johannes Janus, der im 19. Jahrhundert die Holsteinische Schweiz gleichsam erfand und so diese magische Region bis weit über die Grenzen hinaus bekannt machte.

Kaum ein Landstrich ist so sanftmütig und so stark in seinen Ausprägungen zugleich wie die Holsteinische Schweiz. Geformt von eiszeitlichen Gletschern prägen Hügel, vor etwa 12 000 Jahren entstandene Seen, Flüsse, Bäche, Auen und Wälder die Natur. Abgesehen von einigen Spuren der Steinzeitmenschen erzählen Großstein- und Hügelgräber noch heute vom frühen Leben in der Region. Später von germanischen Stämmen wie Angeln, Sachsen, Warnen und Langobarden bewohnt, wissen ab dem 6. Jahrhundert slawische Stämme der Aboriden, Polaben und Wagrier die Vorzüge der Landschaft zu schätzen. Von Südosten kommend besiedeln und prägen sie die von den Germanen verlassenen Gebiete.

 

Noch heute bezeichnen die älteren Bewohner die Landzunge zwischen Kieler Förde und Lübecker Bucht als "Wagrien", was im Slawischen so viel bedeutet, wie "die an den Buchten leben”. Gemeint sind damit in etwa die Gebiete der heutigen Landkreise Plön und Ostholstein.

Im Jahr 798 bestimmt der "Limes Saxoniae", die Linie Schwentine-Trave, die Grenze zwischen Slawen und Sachsen. Es folgen die Christianisierung der Slawen und die Kolonialisierung der Gebiete durch die Sachsen sowie friesische, westfälische und flämische Einwanderer. Die slawische Bevölkerung wird assimiliert und ihre Burganlagen werden entweder aufgegeben oder zu den bis heute bestehenden Gutsanlagen ausgebaut. Die adeligen Güter gewinnen im 17. und 18. Jahrhundert vermehrt politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf Kosten ihrer leibeigenen Bauern und der kleinen Landgemeinden. Erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts beginnt zögerlich die Bauernbefreiung.

Bis in unsere Tage dominieren die Güter in Familienbesitz die Kulturlandschaft der Holsteinischen Schweiz. Die Romantik verhilft der Holsteinischen Schweiz zu ihrem Namen. Frühe Botschafter der lieblichen Landschaft um Eutin und Plön sind zum Beispiel der Kieler Philosophieprofessor und später als Gartentheoretiker bekannte Christian Cay Lorenz und der Eutiner Hofmaler Ludwig Philip Strack. Beide rücken den magisch wirkenden "Ukleisee" ins Bewusstsein der Reisenden. Die 1866 erbaute Eisenbahnlinie begründet den Massentourismus, wobei die Massen wie eh und je nur selten und nur an den jeweils angesagten Plätzen zu sehen sind – dafür ist einfach zu viel Landschaft vorhanden.

Es entwickeln sich Orte wie Ascheberg als Knotenpunkt der Bahnen von Neumünster und Kiel sowie Malente als bei der Gremsmühle eine Haltestelle der neuen Eisenbahnlinie gebaut wird: Ab jetzt können die Städter aus Lübeck, Berlin, Kiel und Hamburg schnell und bequem die Holsteinische Schweiz erreichen. Sie folgen der damals weit verbreiteten romantischen Sehnsucht in die Schweiz zu fahren, ohne sich eine so weite Reise wirklich leisten zu können. Zu der Zeit werden allein in Deutschland mehr als 60 Gebiete mit mehr oder weniger hohen Bergen und Seen mit dem Begriff "Schweiz" im Namen versehen. So auch die "Holsteinische Schweiz", deren Bezeichnung erstmals 1855 für das gleichnamige Hotel am Nordufer des Kellersees Verwendung findet.

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