Der Tausendsassa Hanf ist voll im Trend

Begleiter des Menschen

Im Orient, in Afrika, in Europa und in Russland nahm Hanf eine besondere Stelle als rituelle Pflanze und Heilmittel ein. Für heilkundliche Zwecke wurden fast alle Bestandteile der Pflanze, wie Samen, Blätter, Rinde Harz und Blüten verwendet. Ebenso für die Tiere war es eine nahrhafte Futterquelle.

Über Jahrtausende war Hanf nicht aus dem Leben der Menschen wegzudenken. Er ist eine äußerst anspruchsvolle Nutzpflanze, die schnell wächst und fast ohne den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden auskommt, jedoch viel Sauerstoff spendet. Seit Menschengedenken ist Hanf ein wertvolles Nahrungsmittel, liefert hochwertiges Eiweiß und gesunde Fettsäuren. Früher war Hanf nicht von der Speisekarte der Menschen wegzudenken.

Wenn Sie heute in Reformhäusern oder anderen Online Shops Hanfprodukte bestellen möchten, dann können Sie Hanföl, Hanf-Proteinpulver, Hanfsamen-Öl, Hanfnüsse.  Hanfmühle, Hanfmilch sowie geschälte und ungeschälte Hanfsamen kaufen. Hanfsamen bestehen zu 33,5 Prozent ihres Gewichtes aus Ballaststoffen. Hanföl und die Fettsäuren in Hanfsamen zählen zu den gesündesten Fetten, die wir kennen. Ihr Verhältnis von essentiellen Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren ist 3 zu 1. Sie bekommen im Handel weiterhin Hanfkosmetik, Hanfkleidung, Hanftaschen und anderes.

Hanf ist heute ein Rohstoff, der stark im Kommen ist und das in vielen neuen Produktionen und Produkten verwendet wird.

Wieder neu entdeckt

An dieser Stelle noch ein wenig geschichtliches Wissen. Der älteste Papierfund aus China ist im Jahr 5.500 v.Chr. hergestellt worden und natürlich aus Hanf gemacht. Wussten Sie: Sogar die Gutenberg-Bibel oder die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung ist auf Hanfpapier gedruckt.

Die Blütezeit von Hanf war im 17. Jahrhundert, als Schiffstuch, Segel und Seile aus Hanf hergestellt waren. Die besonders langen Fasern der Hanfpflanze waren sehr reißfest und boten  grosse Vorteile gegenüber anderen Materialien.                                          

Nicht umsonst wurden die ersten Jeans aus Hanf und nicht aus Baumwolle hergestellt. Neben Kleidung, Stoffen, Textilpflege, Kosmetikartikeln, Papier, Brennmaterial sowie als Einstreu und Futter für Tiere, gibt es noch eine sehr neue Verwendung, nämlich im Bauwesen. Hanf bietet hier eine nachhaltige Alternative. Hanf eignet sich wegen seiner Feuchtigkeitsbeständigkeit, Resistenz gegenüber Schädlingen und Schimmel sowie die guten Schallschutzeigenschaften zum Tragen.


Jolly Arts® Tipp

Hanf ist voll im  Trend und verdient es als Medikament, als Nahrungsmittel und als tragbares Material ganz neu wahrgenommen zu werden.