He Martin, pull-over.

Der Pullover kam so langsam zu uns, ohne dass wir es merkten. Zuerst als ein Kleidungsstück, welches gegen Wind und Regen schützen sollte, dann als das It-Twinset für die Damenwelt und für den Herren den salongfähigen Rollkragenpullover aus Kaschmir. Wer kennt Sie nicht, die Reichen und Schönen mit den etablierten Kaschmir- oder Merinowollpullovern.

Pullover waren meistens eine von Frauen (Ausnahme Aran) hergestellte Notwendigkeit, die praktisch ist und strapazierfähig. Dabei war es häufig wichtig, dass ein phantasievolles Muster gestrickt wurde. Je nach Kulturkreis, waren und sind diese Pullover stark unterschiedlich in Farbe und Art. Zum Beispiel haben die Norweger, die Isländer, die Engländer und so weiter sehr auffällig unterschiedliche Pullover. Denken Sie beispielsweise auch an die Trachtenjacken, wie unterschiedlich das Aussehen sein kann.

 

Die Frauen, die diese Stricksachen herstellen, sind stolz auf ihre Handwerkskunst und seit den 30er Jahren hat man überall angefangen, mit Fotos und Aufzeichnungen die mündlichen Überlieferungen festzuhalten. Heute werden überall mit Maschinen und per Hand die Kostbarkeiten wieder vertrieben und als Hobby gepflegt.