Was ist ein Punjabi oder Kurti?

Vorweg zuerst einmal eine Feststellung: Kurti oder Punjabi sind dasselbe. Eine Begriffsfestlegung gibt es wahrscheinlich nur in Indien, die auf die verschiedenen Landstriche beschränkt ist. Wir haben uns als Bezeichnung für diese spezielle Kleidung für den Begriff Punjabi entschieden. Der Punjab ist ein Gebiet in Indien, in der der Namen seinen Ursprung hat.

Ein Punjabi ist im Grunde ein Hosenanzug, der in vielen Ländern getragen wird. Dieser Anzug ist traditionell nur für Frauen gedacht und verbirgt sämtliche femininen Rundungen. Ein Punjabi wird zuhause, aber auch in der Öffentlichkeit und zum Arbeiten getragen. Ein Punjabi besteht aus einem Oberteil, das kurze oder lange Ärmel hat und länger ist, als eine Bluse. Das Oberteil kann weit bis zum Knie herunter hängen und bedeckt sämtliche Problemzonen am Bauch, den Hüften, dem Po und an den Oberschenkeln. Das Oberteil ist oben eng und unten weitgeschnitten.

Die Hose ist aus demselben Stoff und Muster, wie das Oberteil, allerdings komplett anders geschnitten. Die Hose ist extrem weit am Bund und wird mit einer Kordel zusammen gebunden. Die Frau, die einen Punjabi trägt, kann also jeder Zeit die Hose sehr weit machen, zum Beispiel bei einer Schwangerschaft oder wenn sie eine XXL-Größe hat. Das Oberteil fällt über diesen weiten Bund. Für eine mollige Frau ist dieses Kleidungsstück sehr angenehm zu tragen - und es macht schlank.

 

Ein Punjabi gibt es als schlichte Variation in dunklen Stoffen oder mit bunten Stickereien. Man kann Punjabi in Synthetik aber auch in Baumwolle oder Baumwolle/Seide Mischungen kaufen. Einer Frau, die zuhause ist und keinen Jogginganzug, Freizeitkleidung, Leggins oder Schlabberkleidung tragen möchte, können wir dieses exotische Stück sehr empfehlen. Es sieht immer sehr weiblich und komplett angezogen aus. In Indien wird dieses Kleidungsstück überall getragen, es ist dort sehr populär.

Drei Teile - Ein Anzug



Jolly Arts® Tipps

Zu dem Punjabi trägt frau ein durchsichtiges oder undurchsichtiges Seidentuch. In Indien dient dies zum Schutz gegen die Sonne, aber auch um sich etwas zu verschleiern. Ebenso kann man es nur als Zierde um den Hals wickeln. Je nach der persönlichen Wahl der Frau. Das bedeutet, ein vollständiger Anzug besteht aus drei Teilen. Oberteil, Hose und Tuch.

 

Anmerkung von der Indienkennerin und Jolly Arts®-Gründerin Constanze Sibylle Bauer: Vielleicht sollte Frau Merkel den Versuch unternehmen, anstatt eines ewig gleichen Hosenanzugs einen Punjabi zu tragen. Das ist auch uniform und dennoch weiblich.